Rheinischer Verkehrsverein

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Der Rheinische Verkehrsverein wurde im Jahr 1904 gegründet und hatte seinen Sitz in Koblenz. Er entstand mit dem Ziel, den Fremdenverkehr in der Rheinregion zu fördern und war ein Vorläufer des späteren Landesverkehrsverbandes. Der Verein engagierte sich intensiv in der touristischen Werbung für die Rheinlande und veröffentlichte unter anderem Werbematerialien wie Reklamemarken, Broschüren und Zeitschriften. Zu den beworbenen Reisezielen gehörten bekannte Orte wie die Loreley, Cochem an der Mosel, Mainz, Köln, der Drachenfels, Burg Katz und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Der Rheinische Verkehrsverein war auch während des Ersten Weltkriegs aktiv und beteiligte sich an der Organisation von Ausstellungen, etwa zur Darstellung deutscher Städte und Kurorte in Kriegszeiten. In den 1920er Jahren wurde der Verein in den „Rheinischen Verkehrsverband e. V.“ umgewandelt und verlegte seinen Sitz nach Bad Godesberg. Dort setzte er seine Arbeit als Landesverband für den Fremdenverkehr in den Rheinlanden fort und koordinierte die Aktivitäten regionaler Verkehrsvereine. Der Verein spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Tourismus in der Region und trug zur wirtschaftlichen und kulturellen Förderung des Rheinlands bei.

Reklamemarken