2. Arbeiter Olympiade

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Die 2. Arbeiter Olympiade der sozialistischen Arbeiter-Sportinternationale fand vom 19. bis 26. Juli 1931 in Wien statt. Die Veranstaltung war ein Höhepunkt der Arbeitersportbewegung und wurde im neu errichteten Praterstadion abgehalten, das kurz vorher am 11. Juli feierlich eröffnet wurde.

Rund 80.000 Teilnehmer aus 23 Ländern nahmen an 117 Wettbewerben teil, darunter Leichtathletik, Fußball, Wehrsport, Ringen und viele weitere Disziplinen. Die Olympiade war als sozialistischer Gegenentwurf zu den bürgerlichen Olympischen Spielen konzipiert und verband sportliche Wettkämpfe mit politischen und kulturellen Demonstrationen. Ein großes Massenfestspiel mit etwa 4.000 Akteuren zeigte die Geschichte des Proletariats, begleitet von Fackelzügen und einem Abschluss-Festzug.

Wien, als Zentrum des "Roten Wien", bot mit seiner politischen Atmosphäre und Infrastruktur ideale Voraussetzungen für die Durchführung dieser Sportgroßveranstaltung, die zugleich eine Machtdemonstration gegen den erstarkenden Faschismus in Europa war.​

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