Verband Concordia

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Der Deutsche Rad- und Motorfahrer-Verband Concordia war ein überregionaler Sportverband, der sich der Förderung des Rad- und Motorfahrwesens widmete und seinen Sitz in Bamberg und München hatte. Der Verband entstand im frühen 20. Jahrhundert und war Teil der vielfältigen Vereinslandschaft, die sich in Deutschland rund um den Radsport entwickelte. Ziel des Verbandes war es, die Interessen von Radfahrern und Motorfahrern zu vertreten, gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren und die technische sowie sportliche Entwicklung dieser Fortbewegungsarten zu fördern. Concordia war einer von zwölf Verbänden, die sich am 13. April 1924 in Kassel zur Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände (VDRV) zusammenschlossen.

Diese Gründung war eine Reaktion auf die Ausgrenzung aus dem Reichsbund der Deutschen Verkehrs-Sportverbände. Innerhalb dieser neuen Vereinigung vertrat Concordia insbesondere die süddeutschen Interessen und war eng mit dem Bayerischen Rad- und Motorradfahrerverband verbunden. Der Verband organisierte Wettkämpfe, Schulungen und setzte sich für die Sicherheit und Infrastruktur des Radverkehrs ein. Die Präsenz in Bamberg und München zeigt, dass Concordia sowohl in der fränkischen als auch in der oberbayerischen Region aktiv war.

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