Reichsnährstands-Ausstellung

Aus veikkos-archiv
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Die Reichsnährstandsausstellung war eine zentrale Propagandaveranstaltung des nationalsozialistischen Regimes zur Förderung der deutschen Agrarwirtschaft und zur Verbreitung der Blut-und-Boden-Ideologie. Sie wurde vom Reichsnährstand organisiert und fand in mehreren deutschen Städten statt. Die zweite Reichsnährstandsausstellung wurde 1935 in Hamburg veranstaltet und präsentierte landwirtschaftliche Erzeugnisse, moderne Technik und ideologische Inhalte zur Rolle des Bauernstandes im „neuen Deutschland“. Im Jahr 1936 folgte die dritte Ausstellung in Frankfurt am Main, die ebenfalls große Besucherzahlen verzeichnete und die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft unterstrich. Die vierte Reichsnährstandsausstellung wurde 1937 in München durchgeführt und zeigte neben landwirtschaftlichen Produkten auch kulturelle Darstellungen des ländlichen Lebens. Die fünfte und letzte Reichsnährstandsausstellung fand vom 4. bis zum 11. Juni 1939 in Leipzig statt und war die größte ihrer Art. Sie diente der Mobilisierung für eine autarke Ernährungspolitik und stellte die Leistungsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft in den Vordergrund. Die geplante sechste Ausstellung in Wien wurde kriegsbedingt abgesagt.

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Entwurf: Ludwig Hohlwein