Gut Rastenberg

Aus veikkos-archiv
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Das Gräflich von Thurn Gut Rastenberg befindet sich in Niederösterreich und ist historisch mit der Burg Rastenberg verbunden, die als romanische Höhenburg zwischen 1193 und 1205 errichtet wurde. Die Burg gehörte ursprünglich den Rastenbergern, einem Geschlecht, das im späten 13. Jahrhundert ausstarb, woraufhin die Burg an verschiedene Adelsfamilien überging.

1363 wurde die Herrschaft Rastenberg an Herzog Rudolf IV. von Habsburg übergeben und später von Pflegern verwaltet oder als Pfandbesitz vergeben. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg von Hussitenkämpfen stark beschädigt und ab 1432 von den Neidegger Familien im Lehen besessen, die sie befestigten und umbauten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach belagert und geplündert, so 1620 durch kaiserliche Truppen und 1645 durch schwedische Reiter.

Im 17. und 18. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach, unter anderem an Franz von Lamberg und Johann Christoph Freiherr von Bartenstein, der barocke Umbauten vornahm. Seit 1879 gehört die Burg im Besitz der Grafen Thurn-Valsassina, die sie erhalten und bewohnen. Der Standort des Gutes ist somit die Burg Rastenberg in der Gemeinde Rastenfeld im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

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