Eisenbahndirektion Kassel

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Die Königliche Eisenbahndirektion Kassel wurde im Jahr 1895 im Zuge der Reform der Preußischen Staatseisenbahnen gegründet. Sie diente als Verwaltungsbezirk für das Eisenbahnnetz in Nordhessen und angrenzenden Regionen. Mit der Gründung der Deutschen Reichsbahn im Jahr 1920 wurde sie in Reichsbahndirektion Kassel umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung der Deutschen Bundesbahn im Jahr 1949 trug die Direktion die Bezeichnung Bundesbahndirektion Kassel. Am 31. Dezember 1974 wurde die Bundesbahndirektion Kassel aufgelöst, und ihre Aufgaben wurden von der Bundesbahndirektion Frankfurt am Main übernommen.

Das Gebiet der Direktion erstreckte sich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges über die nördliche Provinz Hessen-Nassau, südlich bis Marburg und Bebra, über Teile der Provinzen Westfalen und Hannover sowie den westlichen Teil der Provinz Sachsen. Der Standort der Direktion war in Kassel, wo sich das Verwaltungsgebäude befand. Heute befindet sich in dem ehemaligen Gebäude der Kasseler Eisenbahndirektion die zentrale Abrechnungsstelle der Deutschen Bahn.

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