Bundesmontanverwaltung

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Die Bundesmontanverwaltung Wien entstand nach dem Ersten Weltkrieg, als die Bergbauverwaltung des ehemaligen kaiserlich-königlichen Staates in die Strukturen der jungen Republik Österreich überführt wurde. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert hatte die Habsburgermonarchie eine zentrale Bergbauverwaltung aufgebaut, die für die Aufsicht über die Montanindustrie zuständig war und ihren Sitz in Wien hatte. Mit der Gründung der Republik Österreich im Jahr 1918 wurde diese Behörde als Bundesmontanverwaltung weitergeführt und übernahm die Aufgaben der staatlichen Bergbauaufsicht, insbesondere die Kontrolle der Bergbaubetriebe, die Organisation der technischen Sicherheit und die Verwaltung der staatlichen Montanunternehmen. Sie war eine zentrale Institution für die österreichische Montanwirtschaft und koordinierte die Tätigkeiten im Bereich des Kohle- und Erzbergbaus sowie der Hüttenwerke. Die Bundesmontanverwaltung war direkt dem zuständigen Ministerium unterstellt und bildete eine wichtige Schnittstelle zwischen Staat und Industrie.

Ihr Standort befand sich in Wien, wo die Behörde im Regierungsgebäude in der Marxergasse 2 untergebracht war.

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