20. Deutsche Bundesschiessen

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Das 20. Deutsche Bundesschießen fand vom 6. bis 15. Juli 1934 in Leipzig statt und war eine sportliche Veranstaltung des Deutschen Schützenbundes. An 175 Schießständen beteiligten sich etwa 1.800 Schützen aus drei Nationen. Das Bundesschießen hatte traditionell eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1862 zurückreicht, als das erste Bundesschießen in Frankfurt am Main ausgetragen wurde. Ursprünglich dienten die Bundesschießen nicht nur sportlichen Zwecken, sondern auch der Förderung des Gemeinschaftsgefühls und hatten einen gewissen wehrsportlichen Hintergrund. Mit der Zeit wandelte sich die Veranstaltung hin zu einem Volksfest mit starkem sportlichem Charakter.

Das Bundesschießen in Leipzig 1934 wurde noch in der Weimarer Republik geplant, fand aber in der Zeit des Nationalsozialismus statt und war stark von der damaligen politischen Ideologie geprägt. Nach diesem Bundesschießen fanden während der Zeit des Nationalsozialismus keine weiteren Bundesschießen mehr statt. Leipzig war als Austragungsort für das Bundesschießen bereits früher bedeutend, so gab es dort bereits 1884 ein Bundesschießen, das unter anderem auf dem Gelände der Galopprennbahn Scheibenholz stattfand. Der Austragungsort in Leipzig 1934 war ebenfalls großflächig mit zahlreichen Schießständen und einer entsprechenden Infrastruktur für Gäste und Teilnehmer ausgestattet, wodurch Leipzig seine Rolle als wichtiges Zentrum des deutschen Schützensports bestätigte.

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